Das Strangpresswerk in Lucé. Foto: Hydro/Web

Der norwegische Aluminiumkonzern Hydro treibt die Konsolidierung seines europäischen Extrusionsgeschäfts weiter voran. Nach der Ankündigung im November, das Werk in Lüdenscheid, sowie die Produktionsstätten in Cheltenham und Bedwas im Vereinigten Königreich sowie Feltre in Italien und Drunen in den Niederlanden zu schließen folgt jetzt die Nachricht, ein Werk im französischen Lucé zu schließen. Ziel der Maßnahme ist es, so die Hydro-Zentrale: „die Produktionsstruktur in Europa zu optimieren und die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken“.

Von der geplanten Schließung in Frankreich sind rund 80 Beschäftigte betroffen. In Kürze soll ein formelles Konsultationsverfahren mit den Arbeitnehmervertretern am Standort eingeleitet werden. Sollte die Entscheidung bestätigt werden, ist die Stilllegung des Werks im Laufe des Jahres 2026 vorgesehen.

„Der europäische Markt bleibt herausfordernd, und wir müssen weitere Maßnahmen ergreifen. Diese Entscheidungen sind schwierig, aber Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Zudem werden wir sicherstellen, dass alle Mitarbeitenden fair und respektvoll behandelt werden. In Frankreich werden wir weiterhin stark vertreten sein und unsere Kunden…

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