Foto: Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.

Im Horizon-Europe-Projekt CLASCO – Climate Neutral and Digitalised Laser Based Surface Functionalisation of Parts with Complex Geometry haben Forschende unter Leitung der TU Dresden (TUD) einen neuen Ansatz zur Nachbearbeitung komplexer 3D-gedruckter Metallbauteile entwickelt. Dafür kombinierten sie Laserpolieren, Laser-Mikrostrukturierung, Prozessüberwachung, digitale Zwillinge und Künstliche Intelligenz zu einer integrierten Prozesskette. Erprobt wurden die Technologien an Bauteilen für die Luft- und Raumfahrt sowie für medizinische Anwendungen.

Die additive Fertigung von Metallen ermöglicht leichte Bauteile mit Geometrien, die sich mit herkömmlichen Verfahren nur schwer oder gar nicht herstellen lassen. Allerdings weisen 3D-gedruckte Metallbauteile häufig vergleichsweise raue Oberflächen auf, die für anspruchsvolle Anwendungen gezielt bearbeitet werden müssen.

Die Forschenden kombinierten dazu zwei Laserverfahren in einem Fertigungssystem. Zunächst glättete das Laserpolieren die raue Oberfläche berührungslos. Anschließend erzeugte das Direct Laser Interference Patterning (DLIP) definierte Mikrostrukturen auf ausgewählten Bereichen. Dadurch ließen sich die Oberflächeneigenschaften…

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